Rückblick IAPM Netzwerktreffen

10.05.2019 -

Am 29.04.2019 fand das zweite IAPM Projektmanager-Netzwerktreffen des Jahres, diesmal in unseren Räumen am St. Pauli Fischmarkt statt. Auf Einladung der IAPM und Consensa kamen PM-Interessierte aus Norddeutschland zusammen, um sich dem Thema hybrides Projektmanagement in einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch weiter zu nähern.

Jan Penner (Basler AG), Sebastian Ens (Senatskanzlei Hamburg) und Heike Kessens (QSC AG) teilten ihre geballte Erfahrung, wie agiles und klassisches PM in der Praxis am besten in Einklang gebracht werden kann.

Im Podiumsgespräch gingen die drei Gäste dafür auf die folgenden Fragen näher ein:

  • 1. Was war der Impuls/die Not sich für hybrides PM zu entscheiden?
  • 2. Wie sah die hybride Lösung aus? 
  • 3. Welche Erfahrungen wurden gemacht?

Es zeigte sich, dass ganz unterschiedliche Beweggründe dazu führen, sich für ein hybrides Vorgehen zu entscheiden. Zum Umdenken haben u.a. geänderte Anforderungen angeregt. Kunden und jüngere Kollegen streben danach immer agiler zu arbeiten und auch das Ziel eine geringere Time-to-Market zu erzielen hat einen Einfluss auf die Neuausrichtung. Neben den genannten Anforderungen wurden als Auslöser zudem auch ein gescheitertes großes Projekt und der Wunsch durch hybride Vorgehensweisen die Risiken weiter zu minimieren genannt.

Für die drei Referenten und die Unternehmen in denen sie arbeiten hat sich die Umstellung auf Hybrid nach eigenen Aussagen in jedem Fall gelohnt. So sind Teammitglieder nun ständig in die Prozesse involviert, dadurch wird stetig Input generiert und die Ergebnisse verbessern sich. Doch auch trotz der durchweg positiven Erfahrungen, hatten die Referenten noch Tipps auf Lager, die es zu beachten gilt! Als zwei wichtige Erfolgsfaktoren wurden die Rückendeckung aus dem Unternehmen und das Durchhaltevermögen genannt. Denn Transformation braucht Zeit und deshalb muss man sich manchmal durchbeißen, selbst wenn es etwas schmerzt! Dann hat hybrides PM das Potenzial das Beste aus beiden Welten zu verbinden und das Maximale rauszuholen