Consensa Unternehmensberatung

Systemisch denken - Komplexität beherrschen
Cornelia Lius / Martin Pichler
Die Zukunft der systemischen Beratung liegt für Daniela Mayrshofer, Inhaberin von Consensa in Hamburg, trotz allen Veränderungs-Know-hows dieses Ansatzes in einer noch optimaleren Anbindung an die Wirtschaftspraxis. »Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Systemiker sehr gut in der Diagose sind, aber manchmal recht schwach in der Handlungsorientierung. Da fehlt dann nach einer Beratung ein Aktivitätenkatalog oder ein Vereinbarungsspeicher, mit dem man die Beteiligten, wenn es darauf ankommt, auch festnageln kann nach dem Motto: Wer macht jetzt was mit wem bis wann und wie muss das Ergebnis aussehen. »Es gibt Systemiker, die sagen dann, die Systeme rütteln sich schon selbst zurecht. Diese Erfahrung teile ich nicht. Die meisten Manager sind im Arbeitsalltag so gestresst, dass sie nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht« fasst Mayrshofer ihre Erfahrungen zusammen. Deshalb bindet sie in ihr systemisches Beratungskonzept oft die klassischen Methoden des Projektmanagements ein.
Quelle: wirtschaft & weiterbildung, Juli/Aug. 2000, S. 24-27

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