Kampfzone - Ines Busch zum Thema Paartherapie in der Automobilindustrie

13.10.2017 -

Animositäten zwischen Corporate-IT und Fachbereichen gab es schon immer. In der digitalen Transformation aber können sie Innovation massiv behindern. Beide Seiten sollten umdenken. Ines Busch sprach mit Daniela Hoffmann vom Magazin automotive IT. Daraus:

>>Dass die Digitalisierung und das Identifizieren von neuen Geschäftsmodellen die Notwendigkeit einer sehr engen Zusammenarbeit noch einmal deutlich gesteigert hat, ist weder bei allen IT-Leitern noch in allen Fachbereichen angekommen, meint Ines Busch, Partnerin bei der Consensa Projektberatung. „Wir erleben, dass die Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen eher schwieriger geworden ist, weil die Komplexität auch durch die digitale Transformation immens steigt. Allein die Rollen und Beteiligten in den Projekten haben enorm zugenommen“, konstatiert Busch, die Unternehmen auch dabei hilft, Konflikte in Projekten zu klären. „Das Zusammenspiel wird aufwendiger, alles muss viel schneller gehen, Zeit fehlt und dazu kommen überlagernde Themen wie Standardisierung und Globalisierung“, berichtet sie.

Es sei eher Gruppen- als Paartherapie, habe ein externer VW-Dienstleister ihr mal gesagt. Denn natürlich sitzen in den meisten Projekten neben der internen IT auch Externe mit im Boot. Viel Streit gibt es um nicht wahrgenommene Mitwirkungspflichten der Fachabteilungen. „Die irre Ressourcenknappheit auf Kundenseite ist für die IT und Dienstleister oft ein Problem. Häufig werden Entscheidungen immer wieder verschoben oder gar nicht getroffen“, so die Beraterin.<<

Den ganzen Artikel gibt es unter: http://www.automotiveit.eu/kampfzone/blickpunkt/id-0058931 online. Er erschien erstmals in der automotiveIT 06/07 2017.